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Kultur im ländlichen Raum stärken
Kultur gehört zu unserem Leben dazu. Ob im Gesangsverein oder im Museum, beim VHS-Kurs oder im Theater. Doch vielerorts ist die Förderung der Kultur in Gefahr. Vor allem im ländlichen Raum fehlt oft das nötige Geld – weil Arbeitsplätze in die Städte verlagert werden, junge Familien wegziehen und die Einnahmen der Gemeinden zurückgehen. Ein Teufelskreis, den die CDU durchbrechen will. Der Deutsche Bundestag hat heute den Antrag „Kultur in ländlichen Räumen stärken – Teilhabe ermöglichen“ dazu beraten.
Denn die kommunalen Kulturetats sind meist zuerst von Geldkürzungen betroffen, weil. Kulturförderung zu den freiwilligen Leistungen gehört. Dem will die CDU entgegenwirken, damit es auch künftig überall Kulturangebote geben kann – nicht nur in der Stadt sondern auch auf dem Land. Mit dem Antrag der Koalition sollen jetzt notwendige Maßnahmen beschlossen werden.
„Ohne Kultur wäre alles nichts – auch wir alle nicht“, betont dazu Gitta Connemann, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Sie spricht Seele, Herz, Glauben und Verstand an. Sie stiftet Identität und verbindet.“ Damit sei klar: „Kultur gehört auch in die Fläche – von Anklam bis Zerbst, von Ahrenshoop bis Wolfratshausen.“
Darum geht esder CDU in dem Antrag an den Deutschen Bundestag:
- Wir wollen das vielfältige und reiche Kulturerbe in der Breite stärken. Dazu führen wir das Programm „Invest Ost – Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ fort.
- Das Denkmalschutzsonderprogramm zur Bewahrung unseres wertvollen baukulturellen Erbes wird weitergeführt.
- Das Programm „Kultur macht stark“ wird ausgebaut. Dabei ist die Zusammenarbeit bei der kulturellen Bildung von schulischem und außerschulischem Raum zu verstärken.
- Wir wollen, das Antrags- und Vergabesystem der Kulturförderung vereinfachen. Wer Kultur anbietet, soll bei der Beantragung öffentlicher Fördermittel unterstützt werden.
- Mit dem neuen „Zukunftsprogramm Kino“ wollen wir den Erhalt kleiner Kinos im ländlichen Raum stärken.
- Zur Stärkung der Anerkennungskultur soll der Deutsche Musikinstrumentenpreis auf Dauer eingeführt werden und regelmäßig vergeben. Er geht überwiegend an kleine Handwerksbetriebe abseits der großen Ballungsräume.
- Wir wollen einen Preis für inhabergeführte Buchhandlungen einführen. Damit wollen wir die gerade in kleineren Orten vorhandene lebendige Buchkultur würdigen und Buchhandlungen als wichtigen Anlaufpunkt für alle Generationen erhalten.
- Beim Ehrenamt wollen wir das Potenzial älterer Menschen fördern. Das gleichzeitige Miteinander der Generationen wollen wir besonders unterstützen – in Form von Netzwerken, Patentstellen und Beratungsstellen in der Kulturarbeit.
